Montag, 10. Dezember 2018

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Gasgeruch

Jährlich gibt es zahlreiche Unfälle im Zusammenhang mit Gasen. In einigen Fällen könnten in solchen Situation durch eine rechtzeitige Wahrnehmung des Gases und einen richtigen Umgang mit dieser Situation schlimmere Folgen vermieden werden.

Bemerken eines ausströmenden Gases:

Dem Gas ist ein Duftstoff beigemischt, der einen eindeutigen Geruch erzeugt. Bei Fachleuten heißt der "Geruch" "Tetrahydrothiophen", ein auffallend unangenehmer und stechender Geruch. Die Wahrnehmung des Duftstoffes schwankt, je nach Nase, zwischen faulen Eiern und einer starken Knoblauch-Konzentration. Der Geruch ist so ungewohnt unangenehm, dass die meisten Menschen ihn mit Gefahr in Verbindung bringen.

Sollten Sie dieses Anzeichen wahrnehmen, gibt es einiges zu beachten, im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Maßnahmen, die zu treffen sind:

 

  • Betätigen Sie ab sofort keine elektrischen Geräte mehr !
  • Entzünden Sie kein offenes Feuer, beziehungsweise löschen Sie brennende Kerzen sofort !
  • Zum Warnen der Nachbarn und Hausbewohner keine Türklingel benutzen. Machen Sie diese durch Rufen aufmerksam !
  • Betätigen Sie keine Schalter (z.B. Lichtschalter, Telefon) !
  • Sperren Sie nach Möglichkeit das Ventil zum Gaszähler ab oder betätigen Sie den Hauptgashahn im Keller !
  • Lüften Sie das Gebäude, öffnen Sie Fenster und Türen !
  • Verlassen Sie mit Ihren Mitbewohnern das Gebäude !
  • Benachrichtigen Sie den Entstörungsdienst Ihres Gasversorgers !
  • Bei starkem Gasgeruch unbedingt die Feuerwehr (Notruf 112) verständigen !

 

Um solche Unfälle vermeiden zu können, gibt es Einiges zu beachten im Umgang mit Gas und gasbefüllten Behältnissen:

 

  • Gasflaschen oder Spraydosen sind Behälter, die in der Regel unter Druck stehen. Alle erwärmten Gase dehnen sich aus und können den Behälter sprengen. Am Flammensymbol auf den Spraydosen erkennen Sie zudem, dass der Inhalt brennbar ist.
  • Halten Sie alle Wärmequellen von Spraydosen und Gasflaschen fern.
  • Spraydosen und Gaskartuschen gehören in den Sondermüll.
  • Gasflaschen mit Propan oder Butan werden überwiegend im Camping- und Gartenbereich genutzt. Diese Flaschen sind so an Geräte anzuschließen, dass die Verbindung dicht ist. Eine Dichtigkeitsprobe keinesfalls mit einer offenen Flamme durchführen. Im Handel sind sogenannte Lecksprays zur Überprüfung erhältlich.
  • Deponieren Sie Gasflaschen immer außerhalb des Gartenhauses oder Campingwagens.
  • Gasflaschen dürfen nicht im Keller oder tiefer gelegenen Räumen gelagert werden. Austretendes Gas ist schwerer als Luft, sammelt sich am Boden und kann explosive Gemische bilden.

 

 

Kontakt

Feuerwehr Rieschweiler

Wiesenstraße 9
66509 Rieschweiler-Mühlbach

06336/5455 (Gerätehaus, nicht dauerhaft besetzt)
06336/6536 (Wehrführer - Herr Harald Borne)